
Nicht nur die kühle Jahreszeit ist Erkältungszeit. Fast jeden Erwachsenen erwischt es mindestens einmal im Jahr, Kinder und Menschen mit geschwächtem Immunsystem noch häufiger.
Husten:
Husten kann lästig sein, besonders, wenn er andere stört – etwa im Kino. Für den Körper ist der Husten jedoch ein wichtiger Schutzreflex und sinnvoller Reinigungsvorgang. Mit einem gewaltigen Luftstoß von bis zu 900 Stundenkilometern befördert der Husten störende Eindringlinge wieder heraus: Staub, Schmutzpartikel aus der Luft, Brotkrumen und Krankheitskeime. Um das Abhusten zu erleichtern, werden die Partikel mit Schleim umhüllt.
Bei Husten unterscheiden Ärzte zwei Arten:
Trockener Reizhusten tritt häufig am Anfang einer Erkältung auf. Es bildet sich nur wenig oder gar kein Schleimsekret zum Abhusten. Die entzündeten Atemwege rufen heftige, teils schmerzhafte Hustenattacken hervor, speziell nachts.
Der lösende Husten tritt einige Tage nach Erkältungsbeginn auf. Die Sekretproduktion nimmt zu und lässt sich als glasig-weißlicher Schleim abhusten (Auswurf). Dieses Abhusten hilft dem Körper.
Fieber:
Eine erhöhte Körpertemperatur bis 39°C, bei Kindern auch mehr, ist bei Erkältungen normal und durchaus sinnvoll. Die höhere Temperatur aktiviert das Immunsystem. Die Erkältungsviren können so rascher bekämpft werden. Temperaturen bis 39°C sollten ausgehalten und nicht gesenkt werden, sonst dauert die Krankheit länger an.
Wichtig: Steigt Ihr Fieber über 39°C, reagiert es nicht auf Fiebersenker wie z. B. Paracetamol oder hält es länger als 3 Tage an, müssen Sie zum Arzt! Das gleiche gilt bei extrem schmerzhaftem und/oder hartnäckigem Husten, vor allem in Begleitung von hohem Fieber!
Halsentzündung:
Zumeist sind es Viren, die Halsentzündungen verursachen.