
Innerhalb der letzten 80 Jahre hat sich die Zahl der Allergiker ungefähr verzehnfacht. Inzwischen leidet in Deutschland ca. jeder Vierte an einer Allergie.
Allergien haben viele Gesichter – die Palette der Reaktionen reicht von gelegentlichem Augenjucken, Niesen oder Hautrötungen über schwere Asthma-Attacken bis hin zum Kreislaufzusammenbruch und Atemstillstand beim anaphylaktischen Schock.
Bei Allergien spielt das Immunsystem "verrückt". Es reagiert überempfindlich und nicht so, wie es sollte. Das sagt schon das Wort Allergie an sich. Denn das setzt sich zusammen aus dem griechischen allos = anders und ergon = Arbeit. Das Immunsystem arbeitet also anders als normal.
Äußere Einflüsse, oft auch nur eine schlichte Infektion sowie Stress, fördern oder wecken lediglich eine verborgene Allergiebereitschaft, die bis dahin unerkannt war. Die Veranlagung, eine Allergie zu bekommen, wird demnach vererbt. Fachleute bezeichnen Menschen, die solch eine Erblast in sich tragen, als Atopiker (griechisch: Atopie = Seltsamkeit). Wenn beide Eltern Allergiker sind, entwickeln die Kinder später mit 50- bis 70%iger Wahrscheinlichkeit ebenfalls eine Allergie. Ist nur ein Elternteil betroffen, bleibt immerhin noch ein Risiko von 30 bis 40 %.
Auf den folgenden Seite erfahren Sie einiges über Auslöser von Allergien und erhalten wichtige Tipps zu deren Bekämpfung. Außerdem können Sie über unseren praktischen Pollenflugkalender feststellen wie stark die Pollenbelastung an Ihrem Wohnort ist.